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Verwendung von Absperrpollern mit Ketten

Absperrpoller mit Ketten sind ein bewährtes System zur klaren und zugleich flexiblen Abgrenzung von Flächen im öffentlichen und privaten Raum. Sie bestehen aus einzelnen Pollern, die fest im Boden verankert oder herausnehmbar ausgeführt sein können und durch Ketten miteinander verbunden werden. Dadurch entsteht eine gut sichtbare Barriere, die Bereiche strukturiert, schützt und bei Bedarf geöffnet oder geschlossen werden kann.

KDV Absperrpoller mit Kette

Auswahl geeigneter Standorte

Die Wirksamkeit von Absperrpollern mit Ketten hängt wesentlich vom richtigen Einsatzort ab. Typische Anwendungsbereiche sind Bürgersteige in Kreuzungs- und Kurvenbereichen, Parkflächen, Zufahrten sowie Betriebsgelände. In solchen Bereichen verhindern sie unbefugtes Befahren, strukturieren Verkehrsströme und schützen sensible Zonen. Neben funktionalen Anforderungen spielt auch die Umgebung eine Rolle, da sich die Anlage gestalterisch einfügen sollte. Insbesondere in einem anspruchsvollen und historischen Umfeld empfiehlt sich der Einsatz von sogenannten Altstadtpollern wie die aus Recyclingaluminium gefertigten KDV Absperrpoller.

Anforderungen an die Kettenqualität

Für den dauerhaften Einsatz ist die Wahl der richtigen Kette von zentraler Bedeutung. Bewährt haben sich geschweißte, verzinkte Ketten mit einer Drahtstärke ab 8 Millimetern. Diese Ausführung gewährleistet eine hohe Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen Belastungen sowie Witterungseinflüssen. Die Verzinkung schützt vor Korrosion, während die geschweißten Glieder ein Aufbiegen oder Versagen unter Zug verhindern.

Davon abzugrenzen sind ungeschweißte Zierketten, die lediglich dekorativen Zwecken dienen und nicht für sicherheitsrelevante Anwendungen geeignet sind, da sie nur eine geringe Belastbarkeit aufweisen. Ebenfalls zu unterscheiden sind geprüfte Ketten, wie sie im Hebezeugbereich verwendet werden. Diese verfügen zwar über sehr hohe Tragfähigkeiten, sind für klassische Absperranwendungen jedoch in der Regel überdimensioniert und wirtschaftlich nicht erforderlich.

Fundamentierung und Einbau

Eine fachgerechte Fundamentierung ist entscheidend für die Stabilität der gesamten Anlage. Insbesondere im Kurvenbereich und bei den Endpollern kann die dauerhafte Zugbelastung auch ohne zusätzliche Krafteinwirkung beispielsweise durch einen Unfall zu einem Schiefstand der Absperrpoller führen. Daher sollten Kettenpoller tiefer fundamentiert werden, als einzeln stehende Poller. Abhängig von der Beschaffenheit des Unterbaus ist eine Länge des Bodenankers von 400 bis 500 mm empfehlenswert. Im urbanen Umfeld mit befestigten Oberflächen und hochverdichtetem Unterbau sollte das Fundamentloch gerade so groß sein, dass der Bodenanker hinein passt. Durch die Verwendung eines schnellabbindenden Zements wird der Bodenanker des Pollers kraftschlüssig und sicher eingebunden. Bei lockeren oder sandigen Einbauverhältnissen ist das Fundament entsprechend größer auszuführen, da die einwirkenden Querkräfte sehr viel stärker von dem Pollerfundament aufgenommen werden müssen. Eine ausreichend tiefe Verankerung sorgt dafür, dass die Poller auch bei Zugbelastungen durch die Ketten oder bei äußeren Einwirkungen dauerhaft standfest bleiben.

Nachrüstbarkeit und Ausrichtung der Kettenaufnahmen

Die Absperrpoller der KDV Familie bieten die Möglichkeit, Ketten auch nachträglich zu installieren. Hierfür sind werkseitig vorbereitete Bohrungen vorhanden, die zunächst verschlossen sind und bei Bedarf geöffnet werden können. Diese Konstruktion ermöglicht eine flexible Anpassung an veränderte Anforderungen, ohne dass bestehende Poller ersetzt werden müssen.

Besondere Aufmerksamkeit ist beim Einbau der Poller erforderlich, da die Bohrungen exakt fluchtend ausgerichtet werden müssen. Nur wenn alle Poller in einer Linie korrekt positioniert sind, können die Ketten später korrekt montiert werden und eine gleichmäßige, optisch saubere Führung bilden. Eine präzise Ausrichtung bereits bei der Montage ist daher entscheidend für die Funktion und das Erscheinungsbild der gesamten Anlage.

Grenzen der Kettenlösung bei häufigem Öffnen

Trotz ihrer Flexibilität sind Absperrketten nicht für alle Einsatzsituationen gleichermaßen geeignet. Insbesondere bei Durchfahrten oder Bereichen, die regelmäßig geöffnet und wieder geschlossen werden müssen, erweisen sich Ketten als unpraktisch. Das wiederholte Aushängen und Einhängen ist vergleichsweise umständlich und wird deshalb erfahrungsgemäß nicht beibehalten. Zudem besteht die Gefahr, dass lose oder nicht korrekt eingehängte Ketten zur Stolperfalle oder durch häufiges Überfahren unbrauchbar werden.

Für solche Anwendungsfälle sind herausnehmbare Poller eine deutlich geeignetere Lösung. Systeme mit Dreikantverschluss oder Zylinderschloss ermöglichen ein schnelles und sicheres Entfernen des Pollers, sodass Durchfahrten komfortabel freigegeben werden können. Die Ausführung mit Dreikantverschluss ist für die von Einsatzkräften verwendeten Schlüssel geeignet. Diese Verschlussart muss immer dort eingesetzt werden, wo behördlich vorgeschrieben ist und eine sogenannte Feuerwehrzufahrt möglich sein muss. Absperrpoller mit einer Zylinderschließung werden mit einem typischen Türschlüssel geöffnet. Der zugehörige Schlüssel lässt sich problemlos mitführen und bei Bedarf in bestehende Schließanlagen integrieren, was insbesondere in gewerblichen oder kommunalen Umgebungen einen erheblichen organisatorischen Vorteil darstellt.

Fazit

Absperrpoller mit Ketten stellen eine vielseitige und langlebige Lösung zur Flächenabgrenzung dar. Durch die Kombination aus mehreren miteinander verbundenen Pollern entsteht eine deutlich erhöhte Schutzwirkung gegenüber Einzellösungen. In Verbindung mit einer robusten Kettenauswahl, widerstandsfähiger Oberflächenbehandlung, solider Fundamentierung und sorgfältiger Planung ergibt sich ein System, das sowohl funktionalen als auch gestalterischen Anforderungen gerecht wird. Gleichzeitig sollte bei häufig genutzten Durchfahrten geprüft werden, ob alternative Lösungen wie herausnehmbare Poller die praktikablere Wahl darstellen.

Texte & Bilder sind teilweise KI-generiert und redaktionell bearbeitet.

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